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Scoping

Wenn alle Fragen der Eignungsprüfung mit „ja“ beantwortet werden können, gilt es in einem zweiten Schritt, den Scope, das heisst den Umfang und Geltungsbereich der anvisierten Zertifizierung festzulegen. Dies ist wichtig, um den Untersuchungsbereich für das Audit klar zu definieren.

Folgende Kriterien können für die Festlegung des Geltungsbereichs der Zertifizierung berücksichtigt werden:

  • Geographische Grenzen, wie beispielsweise Standort, Region, Land oder Global.
  • Organisatorische Grenzen, wie beispielswese Departement oder Gruppen von Departementen.
  • Servcie Grenzen, das heisst welche Services oder Gruppen von Services oder alle Services sind abgedeckt.

Aufgrund der Konstellation mit externen Partnern macht es Sinn, den Scope des Zertifizierungsbereichs entsprechend einzugrenzen.

Als Leitfaden zur optimalen Vorbereitung auf das Voraudit Gespräch sollte der Service Provider folgende Unterlagen bereitstellen können:

  • Eine klare Definition der Services und Infrastrukturen, welche in den Scope der ISO/IEC 20000 Zertifizierung aufgenommen werden sollen.
  • Die Schnittstellen der Prozesse sowie Klarheit darüber, wie die Prozesse gesteuert und kontrolliert werden. Es ist wichtig, dass die Prozesse nicht isoliert betrachtet werden, sondern die Zusammenarbeit untereinander und die Koordination mit internen und externen Organisationen klar geregelt ist.
  • Informationen zur Rolle und zur Schnittstelle mit anderen Organisationen, welche in die Bereitstellung der Services involviert sind.

Wenn eine Organisation diese Information nicht mit vertretbarem Aufwand bereitstellen kann, dann ist diese wohl noch nicht für eine Zertifizierung bereit.

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