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Bei der Prüfung, ob eine Organisation für die Zertifizierung nach ISO/IEC 20000 geeignet ist, sind folgende grundlegende Betrachtungen zu berücksichtigen:
- Die Auszeichnung kann nur einer einzelnen juristischen Einheit erteilt werden. Eine gemeinsame Zertifizierung mit einem Sourcing Partner ist nicht möglich.
- Alle Services, welche durch das Management System abgedeckt werden, müssen definiert werden.
- Es ist nicht zwingend, dass der Service Provider Eigentümer der zugrunde liegenden Infrastruktur ist.
- Sämtliche kommerziellen Infrastruktur Vereinbarungen sind irrelevant für eine spätere Zertifizierung.
- Die Rolle der Lieferanten und Zulieferer muss klar definiert sein.
- Die Bezeichnung der Prozesse ist irrelevant und muss nicht exakt der Bezeichnungen im Standard ISO/IEC 20000 entsprechen.
- Der Service Provider muss den Nachweis erbringen, dass er alle ISO/IEC 20000 Anforderungen erfüllt.
Ob eine Organisation geeignet ist, die Zertifizierung zu erlangen, hängt von ihrer Fähigkeit ab, die Management Kontrolle über sämtliche ISO/IEC 20000 Prozesse zu demonstrieren. Gerade heute, wo viele Organisationen mit externen Partnern zusammen arbeiten oder gar Teile der IT Service Erbringung durch Outsourcing oder Co-Sourcing gelöst haben, ist diese Frage nicht auf Anhieb zu beantworten. |