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Capacity Management

Das Capacity Management stellt sicher, dass der Service Provider jederzeit genügend Kapazitäten hat, um den laufenden und zukünftigen vereinbarten Ressourcenbedarf des Business zu erfüllen. In diesem Sinne bedeutet Wirtschaftlichkeit, dass für eine hohe Auslastung der Ressourcen gesorgt wird.

Mit dem Capacity Management sollen Ressourcen Engpässe proaktiv vermieden werden. Für die Erfüllung der Anforderungen an Capacity Management haben sich folgende Best Practice Empfehlungen etabliert:

  • Der Service Provider muss die aktuellen und zukünftigen Anforderungen aus der Business Perspektive verstehen und damit den künftigen IT Bedarf aufgrund der strategischen Geschäftsentwicklung ableiten können.
  • Abgeleitet von der Business Strategie sind die Bedarfsprognosen und Auslastungsschätzungen in spezifische Anforderungen für die IT Infrastruktur zu übersetzen und zu dokumentieren. Hierzu muss das Lastverhalten der beteiligten Service Komponenten bei unterschiedlichen Transaktionsvolumen technisch verstanden werden.
  • Die Daten über aktuelle und vergangenheitsbezogene Komponenten- und Ressourcenauslastungen sollen nachvollziehbar erfasst und für Kapazitätsprognosen analysiert werden.
  • Neue oder geänderte Services sind hinsichtlich des künftigen Kapazitätsbedarfs in den verschiedenen Lebensphasen zu beurteilen und entsprechend vorzubereiten.
  • Der Kapazitätsplan, welcher die aktuelle Performance der Infrastruktur und die erwarteten Anforderungen dokumentiert, ist situationsgerecht, jedoch mindestens jährlich zu erstellen. Es ist zu beachten, dass vor allem Test- und Integrationsumgebungen eine relativ hohe und selten wirklich genutzte Kapazitätsreserve aufweisen.

Der Zweck aller Massnahmen im Capacity Management ist die Erreichung der vereinbarten Service Level Ziele.

Vergleichen Sie hierzu den Capacity Management Prozess gemäss ITIL V3.

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