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| Begriff |
Beschreibung |
| Identität |
(Service Operation) Ein eindeutiger Name, um einen Anwender , eine Person oder eine Rolle zu identifizieren. Die Identität wird eingesetzt, um diesem Anwender , dieser Person oder dieser Rolle bestimmte Rechte zu gewähren. Beispiele für Identitäten sind der Anwendername "SchneiderJ" oder die Rolle " Change Manager". |
| In Arbeit |
Ein Status , der besagt, dass Aktivitäten zwar begonnen wurden, aber noch nicht abgeschlossen sind. WIP wird häufig als Status für Incidents , Probleme , Changes etc. verwendet. |
| Incident |
(Service Operation) Eine nicht geplante Unterbrechung eines IT Service oder eine Qualitätsminderung eines IT Service Auch ein Ausfall eines Configuration Item ohne bisherige Auswirkungen auf einen Service ist ein Incident. Beispiel: Ein Ausfall einer oder mehrerer Festplatten in einer gespiegelten Partition. |
| Incident Management |
(Service Operation) Der Prozess , der für die Verwaltung des Lebenszyklus aller Incidents verantwortlich ist. Wichtigstes Ziel des Incident Management ist eine schnellstmögliche Wiederherstellung des IT Service für die Anwender |
| Incident Record |
(Service Operation) Ein Record , der die Details zu einem Incident enthält. Jeder Incident Record dokumentiert den Lebenszyklus eines einzelnen Incident |
| Indirekte Kosten |
(Service Strategy) Kosten für die Bereitstellung eines IT Service , die nicht in voller Höhe einem bestimmten Kunden zugeordnet werden können. Dazu können beispielsweise Kosten für die Bereitstellung gemeinsam genutzter Server oder Softwarelizenzen gehören. Auch als Gemeinkosten bezeichnet. Siehe Direkte Kosten |
| Information Security Management |
(Service Design) Der Prozess , bei dem die Vertraulichkeit , Integrität und Verfügbarkeit der Assets , Informationen, Daten und IT Services einer Organisation sichergestellt werden. Das Information Security Management ist in der Regel Teil eines organisatorischen Ansatzes für das Security Management, der über den Aufgabenbereich des IT Service Providers Hinausgeht, und berücksichtigt die Verwaltung papierbasierter Dokumente, Zutrittsrechte, Telefonanrufe etc. für die gesamte Organisation |
| Information Security Management System |
(Service Design) Das Framework von Richtlinien , Prozessen , Standards , Leitlinien und Hilfsmitteln, das sicherstellt, dass eine Organisation ihre Ziele in Bezug auf das Information Security Management erreichen kann. |
| Information Security Policy |
(Service Design) Die Richtlinie , die den Ansatz der Organisation für das Information Security Management steuert. |
| Informationstechnologie |
Der Einsatz der Technologie zum Speichern, zur Kommunikation und zur Verarbeitung von Informationen. Die Technologie schliesst in der Regel Computer, Telekommunikationseinrichtungen, Anwendungen und andere Software ein. Die Informationen können allgemeine Business-Daten, Sprachdaten, Abbildungen, Videos etc. umfassen. Die Informationstechnologie wird häufig eingesetzt, um Business-Prozesse durch IT Services zu unterstützen. |
| Infrastrukturservice |
Ein IT Service , der nicht direkt vom Business eingesetzt wird, sondern der vom IT Service Provider benötigt wird, um andere IT Services bereitzustellen. Beispielsweise Directory-Services , Namensdienste oder Kommunikationsservices. |
| Insourcing |
Synonym für internes Sourcing |
| Instandsetzung |
(Service Design) (Service Operation) Das Zurücksetzen eines Configuration Item oder eines IT Service in einen funktionierenden Zustand. Die Instandsetzung eines IT Service beinhaltet häufig die Wiederherstellung von Daten im zuletzt bekannten konsistenten Zustand. Nach der Wiederherstellung sind ggf. weitere Schritte erforderlich, damit der IT Service den Anwendern verfügbar gemacht werden kann ( Wiederherstellung ). |
| Integrität |
(Service Design) Ein Sicherheitsprinzip, das sicherstellt, dass Daten und Configuration Items nur durch autorisierte Mitarbeiter und Aktivitäten modifiziert werden. Die Integrität berücksichtigt alle möglichen Ursachen einer Modifikation, wie Ausfälle von Software oder Hardware, Umgebungs- Events und Eingriffe durch Personen. |
| Interaktive Spracherkennung |
(Service Operation) Eine Form der Automatic Call Distribution , die Eingaben vom Anwender wie einen Tastendruck oder gesprochene Befehle akzeptiert, um das korrekte Ziel für eingehende Anrufe zu identifizieren. |
| International Organization for Standardization |
Die International Organization for Standardization (ISO) ist der weltweit grösste Entwickler von Standards Die ISO ist eine regierungsunabhängige Organisation, die aus einem Netzwerk nationaler Standardisierungsinstitute aus 156 Ländern besteht. Weitere Informationen zu ISO finden Sie unter http://www.iso.org/. |
| Internationale Standardisierungsorganisation |
Siehe International Organization for Standardization (ISO) |
| Interne Messgrösse |
Eine Messgrösse , die vom IT Service Provider eingesetzt wird, um die Effizienz , Effektivität oder Wirtschaftlichkeit der internen Prozesse des IT Service Providers zu überwachen. Interne Messgrössen werden in der Regel nicht an den Kunden des IT Service berichtet. Siehe Externe Messgrösse |
| Interne Zinsfuss-Methode |
(Service Strategy) Eine Technik zur Unterstützung von Entscheidungen zu Investitionsausgaben Der IRR errechnet eine Zahl, mit der zwei oder mehr alternative Investitionen verglichen werden können. Ein grösserer IRR steht für eine bessere Investition. Siehe Barwert-Methode , Return on Investment |
| Interner Kunde |
Ein Kunde , der für dasselbe Business wie der IT Service Provider tätig ist. Siehe Interner Service Provider , Externer Kunde |
| Interner Service Provider |
(Service Strategy) Ein IT Service Provider , der Teil derselben Organisation wie der Kunde ist. Ein IT Service Provider kann sowohl über interne Kunden als auch über externe Kunden verfügen. Siehe Typ I Service Provider , Typ II Service Provider , Insourcing |
| Internes Sourcing |
(Service Strategy) Einsatz eines internen Service Providers für die Verwaltung von IT ServicesSiehe Service Sourcing , Typ I Service Provider , Typ II Service Provider |
| Internet Service Provider |
Ein externer Service Provider , der einen Zugriff auf das Internet bereitstellt. Die meisten ISPs bieten auch andere IT Services Wie Web-Hosting an. |
| Investitionsausgaben |
(Service Strategy) Die Kosten für den Einkauf eines Artikels, der als finanzielles Asset eingesetzt wird, wie beispielsweise Computerausrüstung oder Gebäude. Der Wert des Asset wird über mehrere Kostenrechnungszeiträume hinweg abgeschrieben |
| Investitionsgut |
(Service Strategy) Ein Asset , mit dem sich das Financial Managemen t beschäftigt, da dessen Wert einen vereinbarten finanziellen Wert übersteigt. |
| Ishikawa-Diagramm |
(Service Operation) (Continual Service Improvement)Eine Technik, die ein Team dabei unterstützt, alle möglichen Ursachen eines Problems zu identifizieren. Die ursprünglich von Kaoru Ishikawa konzipierte Technik liefert Ergebnisse in einem Diagramm, das optisch an eine Fischgräte erinnert. |
| ISO 9000 |
Ein allgemeiner Begriff, der sich auf eine Reihe von internationalen Standards und Leitlinien für Quality Management Systeme bezieht. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.iso.org/. Siehe ISO |
| ISO 9001 |
Ein internationaler Standard für Quality Management SystemeSiehe ISO 9000 , Standard |
| ISO/IEC 17799 |
(Continual Service Improvement) ISO Code of Practice Für das Information Security Management Siehe Standard |
| ISO/IEC 20000 |
ISO Spezifikation und Code of Practice Für das IT Service Management ISO/IEC 20000 ist mit der ITIL Best Practice Abgestimmt. |
| ISO/IEC 27001 |
(Service Design) (Continual Service Improvement) ISO - Spezifikation für das Information Security Management Der zugehörige Code of Practice lautet ISO/IEC 17799 Siehe Standard |
| IT Leitung |
(Continual Service Improvement) Oberes Management bei einem Service Provider , das für die Entwicklung und Bereitstellung von IT Services verantwortlich ist. Der Begriff wird meist in Behörden der britischen Regierung benutzt. |
| IT Operations Control |
(Service Operation) Die Funktion , die für das Monitoring und die Steuerung der IT Services und IT-Infrastruktur Verantwortlich ist. Siehe Operations Bridge |
| IT Operations Management |
(Service Operation) Die Funktion innerhalb des IT Service Providers , die die täglichen Aktivitäten durchführt, die zur Verwaltung von IT Services und Unterstützung der IT-Infrastruktur erforderlich sind. Zum IT Operations Management gehören IT Operations Control und das Facilities Management |
| IT Service |
Ein Service , der für einen oder mehrere Kunden von einem IT Service Provider bereitgestellt wird. Ein IT Service basiert auf dem Einsatz der Informationstechnologie und unterstützt die Business-Prozesse des Kunden Ein IT Service besteht aus einer Kombination von Personen, Prozessen und Technologie und sollte in einem Service Level Agreement definiert werden. |
| IT Service Continuity Management |
(Service Design) Der Prozess , der für die Verwaltung von Risiken verantwortlich ist, die zu schwerwiegenden Auswirkungen auf IT Services führen können. Das ITSCM stellt sicher, dass der IT Service Provider stets ein Mindestmass an vereinbarten Service Levels bereitstellen kann, indem die Risiken auf ein akzeptables Mass reduziert werden und eine Wiederherstellungsplanung für IT Services erfolgt. Das ITSCM sollte so konzipiert sein, dass es das Business Continuity Management unterstützt. |
| IT Service Continuity Plan |
(Service Design) Ein Plan , der die erforderlichen Schritte für eine Wiederherstellung eines oder mehrerer IT Services Definiert. Der Plan identifiziert darüber hinaus die Bedingungen für das Auslösen des Plans, die darin zu berücksichtigenden Mitarbeiter, Kommunikationsaspekte etc. IT Service Continuity Pläne sollten Teil eines Business Continuity Plans sein. |
| IT Service Management |
Die Implementierung und Verwaltung von qualitätsbasierten IT Services , die den Anforderungen des Business gerecht werden. Das IT Service Management wird von IT Service Providern mithilfe einer geeigneten Kombination aus Personen, Prozessen und Informationstechnologie durchgeführt. Siehe Service Management |
| IT Service Management Forum |
Beim IT Service Management Forum handelt es sich um eine unabhängige Organisation , die sich der Förderung und Verbreitung eines professionellen Ansatzes für das IT Service Management widmet. Das itSMF ist eine nicht gewinnorientierte Mitgliederorganisation mit Vertretern aus zahlreichen Ländern weltweit (itSMF Verbände). Das itSMF und seine Mitglieder unterstützen die Entwicklung von ITIL sowie der zugehörigen IT Service Management Standards Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.itsmf.de/. |
| IT Service Provider |
(Service Strategy) Ein Service Provider , der IT Services für interne Kunden oder externe Kunden bereitstellt. |
| IT Steering Group |
Eine formale Gruppe, die sicherstellen soll, dass die Strategien und Pläne von Business und IT Service Provider eng aufeinander abgestimmt sind. Zu einer IT Steering Group gehören Vertreter des oberen Managements aus dem Business Und dem IT Service Provider |
| IT-Betrieb |
(Service Operation) Aktivitäten , die von IT Operations Control durchgeführt werden, einschliesslich Konsolenmanagement, Job Scheduling , Backup und Wiederherstellung und Druck- und Ausgabemanagement. "IT-Betrieb" ist darüber hinaus ein Synonym für Service Operation (Servicebetrieb) |
| IT-Infrastruktur |
Die Gesamtheit der Hardware, Software, Netzwerke, Anlagen etc. die für die Entwicklung , Tests , die Bereitstellung, das Monitoring , die Steuerung oder den Support von IT Services erforderlich sind. Der Begriff "IT-Infrastruktur" umfasst die gesamte Informationstechnologie , nicht jedoch die zugehörigen Mitarbeiter, Prozesse und Dokumentationen. |
| ITIL |
Ein Satz an Best Practice Leitlinien für das IT Service Management Inhaber von ITIL ist das OGC ITIL umfasst eine Reihe von Publikationen, die Leitlinien zur Bereitstellung von qualitätsbasierten IT Services sowie zu den Prozessen und Einrichtungen bieten, die zur Unterstützung dieser Services erforderlich sind. |