Glossar
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Begriff Beschreibung
Abhängigkeit Die direkte oder indirekte wechselseitige Beziehung, auf die sich Prozesse oder Aktivitäten stützen.
Abnahme Formale Vereinbarung, dass ein IT Service , ein Prozess, ein Plan oder ein anderes Lieferergebnis vollständig, genau und zuverlässig ist und den dafür angegebenen Anforderungen gerecht wird. Vor der Abnahme erfolgen in der Regel Evaluation S oder Tests. Häufig ist eine Abnahme für den Übergang zur nächsten Phase eines Projekts oder Prozesses Erforderlich.Siehe Serviceabnahmekriterien
Abschluss (Service Operation) Ändern des Status eines Incident , Problems , Change etc. in " Geschlossen ".
Abschreibung (Service Strategy) Eine Massnahme in Bezug auf die Wertminderung eines Asset im Laufe der Asset-Lebensdauer. Diese basiert auf der Abnutzung, dem Verbrauch oder einer anderen Minderung des nutzbaren ökonomischen Werts.
Abweichung Der Unterschied zwischen einem geplanten und dem tatsächlich gemessenen Wert. Der Begriff ist vor allem im Financial Management , Capacity Management und Service Level Management gebräuchlich, kann jedoch auch in jedem anderen Bereich verwendet werden, in dem mit Plänen Gearbeitet wird.
Access Management (Service Operation) Der Prozess , der für die Zulassung der Nutzung von IT Services , Daten und anderen Assets durch Anwender verantwortlich ist. Das Access Management bietet Unterstützung beim Schutz der Vertraulichkeit , Integrität und Verfügbarkeit von Assets , indem sichergestellt wird, dass nur berechtigte Anwender auf die jeweiligen Assets zugreifen oder Änderungen an diesen vornehmen können. Das Access Management kann auch als Berechtigungs-Management oder Identitäts-Management (Identity Management) bezeichnet werden.
Account Manager (Service Strategy) Eine Rolle mit vielen Parallelen zum Business Relationship Manager , bei der jedoch verstärkt kommerzielle Aspekte einbezogen werden. Wird häufig bei Abläufen in Verbindung mit externen Kunden eingesetzt.
Akkreditiert Offiziell zur Übernahme einer Rolle autorisiert. Eine akkreditierte Organisation kann beispielsweise dazu berechtigt sein, Schulungen anzubieten oder Audits durchzuführen.
Aktives Monitoring (Service Operation) Monitoring eines Configuration Item oder eines IT Service , bei dem eine automatisierte und regelmässige Prüfung zur Feststellung des aktuellen Status vorgenommen wird. Siehe Passives Monitoring
Aktivität Eine Gruppe von Aktionen, anhand derer ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden soll. Aktivitäten werden in der Regel als Teil von Prozessen oder Plänen definiert und als Verfahren Dokumentiert.
Alarm (Service Operation) Eine Warnung, dass ein Grenzwert erreicht oder eine Änderung vorgenommen wurde bzw. dass ein Ausfall aufgetreten ist. Ein Alarm wird häufig über System Management Tools erstellt und verwaltet; die Verwaltung erfolgt im Event Management Prozess
Allmähliche Wiederherstellung (Service Design) Eine Wiederherstellungsoption , die auch als "Cold Standby" bezeichnet wird. Dabei erfolgt die Wiederherstellung des IT Service in einem Zeitraum von mehr als 72 Stunden. Bei der allmählichen Wiederherstellung werden in der Regel bewegliche oder feste Anlagen eingesetzt, die über eine Umgebungsunterstützung und Netzwerkkonnektivität, allerdings über keine Computersysteme verfügen. Die Installation der Hardware und Software erfolgt im Rahmen des IT Service Continuity Plans
Analyse der zugrunde liegenden Ursache (Service Operation) Eine Aktivität , die die zugrunde liegende Ursache eines Incident oder Problems identifiziert. Die RCA konzentriert sich in der Regel auf Ausfälle in der IT-InfrastrukturSiehe Serviceausfallanalyse
Analytisches Modelling (Service Strategy) (Service Design) (Continual Service Improvement) Eine Technik, die mathematische Modelle Einsetzt, um das Verhalten eines Configuration Item oder IT Service zu prognostizieren. Analytische Modelle werden häufig im Capacity Management und Availability Management eingesetzt. Siehe Modelling.
Anforderung (Service Design) Die formale Formulierung dessen, was benötigt wird. Zum Beispiel eine Service Level Anforderung , eine Projektanforderung oder die Anforderung der erforderlichen Lieferergebnisse für einen Prozess Siehe Statement of Requirements
Anlagenaktivierung (Service Strategy) Identifizieren umfassender Kosten als Kapital, auch wenn kein Asset erworben wird. Dient dem Zweck, die Auswirkungen der Kosten über mehrere Kostenrechnungszeiträume hinweg zu verteilen. Das häufigste Beispiel dafür ist die Software-Entwicklung oder der Erwerb einer Softwarelizenz.
Anruf (Service Operation) Ein Telefonanruf von einem Anwender am Service Desk Ein Anruf kann zu einer Erfassung eines Incident Oder eines Service Request führen.
Anruftyp (Service Operation) Eine Kategorie , die verwendet wird, um eine Unterscheidung zwischen den eingehenden Anforderungen an einem Service Desk zu treffen. Zu den häufigen Anruftypen gehören Incidents , Service Requests und Beschwerden.
Antwortzeit Die Zeitspanne, die zur Durchführung eines Betriebsablaufs oder einer Transaktion erforderlich ist. Wird beim Capacity Management als Mass der IT-Infrastruktur-Performance verwendet und gibt beim Incident Management die Zeit an, die zur Annahme eines Anrufs oder für die Einleitung einer Diagnose verwendet wird.
Anwender Eine Person, die einen IT Service im Rahmen ihrer täglichen Aufgaben einsetzt. Anwender sind von Kunden zu unterscheiden, da manche Kunden die IT Services nicht unmittelbar nutzen.
Anwenderprofil (Service Strategy) Ein Muster, das den Bedarf eines Anwenders an IT Services wiedergibt. Jedes Anwenderprofil beinhaltet ein oder mehrere Business-Aktivitätsmuster
Anwendung Software, die die von einem IT Service benötigten Funktionen Bereitstellt. Jede Anwendung kann Teil eines oder mehrerer IT Services sein. Eine Anwendung wird auf einem oder mehreren Servern oder Clients ausgeführt.Siehe Application Management , Anwendungsportfolio
Anwendungsportfolio (Service Design) Eine Datenbank oder ein strukturiertes Dokument , mit der bzw. dem Anwendungen während ihres gesamten Lebenszyklus verwaltet werden. Das Anwendungsportfolio enthält die wichtigsten Attribute aller Anwendungen Das Anwendungsportfolio wird manchmal als Teil des Serviceportfolios oder als Teil des Configuration Management System implementiert.
Application Management (Service Design) (Service Operation) Die Funktion , die für die Verwaltung von Anwendungen während ihres gesamten Lebenszyklus verantwortlich ist.
Application Service Provider (Service Design) Ein externer Service Provider , der IT Services mithilfe von Anwendungen bereitstellt, die in den Geschäftsräumen des Service Providers ausgeführt werden. Der Zugriff der Anwender auf diese Anwendungen Erfolgt über Netzwerkverbindungen zum Service Provider
Application Sizing (Service Design) Die Aktivität , mit der Informationen zu den Anforderungen an die Ressourcen ermittelt werden, die für die Unterstützung einer neuen Anwendung oder für die Durchführung umfassender Changes in vorhandenen Anwendungen erforderlich sind. Das Application Sizing soll dabei sicherstellen, dass der IT Service die vereinbarten Service Level Ziele für die Kapazität und die Performance Erreicht.
Arbeitsanweisung Ein Dokument , das detaillierte Anweisungen dazu enthält, welche Schritte zum Ausführen einer Aktivität befolgt werden müssen. Eine Arbeitsanweisung enthält wesentlich mehr Details als ein Verfahrensdokument und wird nur dann erstellt, wenn sehr detaillierte Anweisungen erforderlich sind.
Architektur (Service Design) Die Struktur eines Systems oder IT Service einschliesslich der Beziehungen zwischen den Komponenten Untereinander und der Beziehungen Zur zugehörigen Umgebung. Die Architektur schliesst auch Standards und Leitlinien ein, an denen sich das Design und die Entwicklung des Systems ausrichten.
Asset (Service Strategy) Bezeichnung für jedwede Ressource oder Fähigkeit Die Assets eines Service Providers umfassen alle Elemente, die zur Erbringung eines Service beitragen können. Assets können folgende Typen einschliessen: Management, Organisation , Prozess , Wissen, Mitarbeiter, Informationen, Anwendungen , Infrastruktur und finanzielles Kapital.
Asset Management (Service Transition) Das Asset Management ist der Prozess , der für die Verfolgung der Werte und Besitzverhältnisse in Bezug auf finanzielle Assets sowie deren Erfassung in Berichten während ihres gesamten Lebenszyklus verantwortlich ist. Das Asset Management ist Teil des umfassenden Prozesses Service Asset and Configuration ManagementSiehe Asset-Register
Asset-Register (Service Transition) Eine Liste mit Assets , in der deren Besitzverhältnisse und Werte aufgeführt sind. Das Asset-Register wird vom Asset Management verwaltet.
Attribut (Service Transition) Ein Teil der Informationen zu einem Configuration Item Beispiele dafür sind der Name, der Standort, die Versionsnummer und Kosten Attribute von CIs werden in der Configuration Management Database (CMDB) Erfasst.Siehe Beziehung
Audit Formale Überprüfung und Analyse, um zu festzustellen, ob ein Standard oder ein Satz an Leitlinien eingehalten wird, ob Records korrekt sind oder ob die Ziele in Bezug auf die gewünschte Effizienz und Effektivität erreicht wurden. Ein Audit kann von internen oder externen Gruppen durchgeführt werden. Siehe Zertifizierung , Bewertung
Ausfall (Service Operation) Verlust der Fähigkeiten, den Betrieb Gemäss der Spezifikationen aufrechtzuerhalten oder den erforderlichen Output zu liefern. Der Begriff "Ausfall" kann in Bezug auf IT Services , Prozesse , Aktivitäten , Configuration Items etc. verwendet werden. Ein Ausfall führt häufig zu einem Incident
Ausfallsicherheit (Service Design) Die Resistenz eines Configuration Item oder IT Service gegen Ausfälle bzw. dessen schnelle Wiederherstellbarkeit nach einem Ausfall Zum Beispiel ein geschütztes Kabel, das auch unter hohen Belastungen funktioniert.  Siehe Fehlertoleranz
Ausfallzeit (Service Design) (Service Operation) Der Zeitraum, in dem ein Configuration Item Oder IT Service während der vereinbarten Servicezeit nicht verfügbar ist. Die Verfügbarkeit Eines IT Service wird häufig mithilfe der vereinbarten Servicezeit und der Ausfallzeit berechnet.
Auslastung Die Ressourcen , die zur Bereitstellung eines identifizierbaren Teils eines IT Services erforderlich sind. Auslastungen können nach Anwendern , Anwendergruppen oder Funktionen innerhalb des IT Service kategorisiert werden. Diese Grösse wird zur Unterstützung bei der Analyse und dem Management der Kapazität , Performance und Nutzung von Configuration Items Und IT Services eingesetzt. Der Begriff "Auslastung" wird gelegentlich als Synonym für Durchsatz verwendet.
Auslastungsgrad (Service Design) Die Zeitdauer, während der eine Komponente über einen bestimmten Zeitraum eingesetzt wird. Wenn ein Prozessor im Zeitraum von einer Stunde 1.800 Sekunden lang arbeitet, besteht ein Auslastungsgrad von 50 %.
Auslösen (Service Design) Initiierung der Schritte, die in einem Plan definiert sind. Beispielsweise das Initiieren des IT Service Continuity Plans für einen oder mehrere IT Services
Ausnahmebericht Ein Dokument , das Details zu einem oder mehreren KPIs oder anderen wichtigen Zielen enthält, bei denen definierte Grenzwerte überschritten wurden. Beispiele dafür sind nicht eingehaltene oder gefährdete SLA -Ziele, oder eine Performance-Messgrösse , die auf ein potenzielles Kapazitätsproblem hinweist.
Ausserkraftsetzen (Service Transition) Die dauerhafte Entfernung eines IT Service oder eines anderen Configuration Item aus der Live-Umgebung Das Ausserkraftsetzen ist bei vielen Configuration Items Bestandteil des Lebenszyklus.
Auswirkung (Service Operation) (Service Transition) Ein Mass für die Folgen eines Incident , Problems oder Change auf die Business-Prozesse Die Auswirkung basiert häufig darauf, inwieweit Service Levels betroffen sind. Mithilfe der Auswirkung und der Dringlichkeit erfolgt die Zuweisung einer Priorität
Automatic Call Distribution (Service Operation) Weiterleiten eines eingehenden Telefonanrufs an die geeignetste Person innerhalb der kürzest möglichen Zeit mithilfe der Informationstechnologie ACD wird auch als Automated Call Distribution (Automatisierte Anrufverteilung) bezeichnet.
Availability Management (Service Design) Der Prozess , der für die Definition, Analyse, Planung , Messung und Verbesserung sämtlicher Aspekte in Bezug auf die Verfügbarkeit von IT Services verantwortlich ist. Im Availability Management muss sichergestellt werden, dass die gesamte IT-Infrastruktur , sowie sämtliche Prozesse , Hilfsmittel, Rollen etc. für die vereinbarten Service Level Ziele Eine entsprechende Verfügbarkeit ermöglichen.
Availability Management Information System (Service Design) Ein virtueller Speicherort für sämtliche Availability Management Daten, der in der Regel an mehreren physischen Standorten abgelegt wird.Siehe Service Knowledge Management System
Availability-Plan (Service Design) Ein Plan , mit dem sichergestellt wird, dass bestehende und zukünftige Verfügbarkeitsanforderungen für IT Services unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit bereitgestellt werden können.
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